22.06.2021 / Kanton Luzern / Medienmitteilung / , , , , ,

Impfstrategie des Kantons Luzern

Wir fordern mehr Tempo bei Impfwilligen Jugendlichen

Heute Nachmittag hat das BAG bekannt gegeben, dass man neu in der Schweiz auch Jugendliche im Alter ab 12 Jahren impfen darf. Es soll vorsichtig mit den Erziehungsberechtigten, den Jugendlichen und den Hausärzten abgeklärt werden, ob eine Impfung sinnvoll ist oder nicht. Ausserdem sollen Jugendliche bis zum 15. Altersjahr nach wie vor auch ohne Impfung uneingeschränkt am täglichen Leben teilnehmen können. Die Junge Mitte des Kantons Luzern unterstützt die Strategie des Bundes und möchte klar festhalten, dass durch die Impfung keine Zweitklassengesellschaft entstehen darf.

Für die Junge Mitte ist jedoch nicht klar, warum der Kanton Luzern die impfwilligen Jugendlichen erst nach den Sommerferien impfen möchte. Zurzeit sind die kantonalen Impfzentren in Willisau und in Luzern nicht immer voll ausgelastet. Ausserdem wurde durch den Bund zugesichert, dass er für impfwillige Jugendliche genügend Impfstoff bereithält. Die Junge Mitte Kanton Luzern fordert daher, dass der Kanton allen impfwilligen Jugendlichen einen Impftermin per sofort und nicht erst nach den Sommerferien anbietet.
Zudem fordert die Junge Mitte Kanton Luzern, dass die Tests für die ganze Bevölkerung gratis sind, bis sich alle impfwilligen Personen geimpft haben und die allgemeinen Einschränkungen aufgehoben sind.

Die Junge Mitte Kanton Luzern möchte klar festhalten, dass sie die Einführung einer Zweitklassengesellschaft keinesfalls unterstützt. Jedoch sollen impfwillige Personen per sofort die Möglichkeit erhalten, einen Impftermin wahrzunehmen, sofern sie das aus eigenem Antrieb machen und nicht gezwungen werden.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Kontakt

  • Luca Boog

    Präsident Die Junge Mitte Kanton Luzern