11.11.2021 / Abstimmungen / Medienmitteilung / , , , , ,

Die Junge Mitte Kanton Luzern wird «jünger»

Fünf Abgänge und vier Neuwahlen: So lautete die Bilanz nach der GV der Jungen Mitte Kanton Luzern. In der «Braui» in Hochdorf gab es einiges zu verdanken, wählen, abzustimmen und natürlich zu diskutieren. Zu Gast war neben dem kantonalen Mittepräsident Christian Ineichen auch Adrian Nussbaum, Fraktionschef der Mitte Kanton Luzern. In Hinsicht auf die Abstimmungen Ende November fassten die Jungpolitiker:innen für die Pflegeinitiative, das Covid-19-Gesetz und für den Bau des kantonalen Verwaltungsgebäudes die Ja-Parolen. Für die Justizinitiative wurde die Nein-Parole gefasst.

«Wir werden etwas jünger», verkündete Luca Boog, Präsident der Jungen Mitte Kanton Luzern, an der GV in Hochdorf. Mit etwas jünger meint der Gunzwiler die vier neuen Gesichter, die am vergangenen Freitag in den Vorstand gewählt wurden und langjährige Mitglieder ablösen. Mit Elias Meier (Oberkirch), Esther Unternährer-Hagmann (Meggen), Daniel Stadelmann (Luzern), Gilles Ineichen (Wikon) und Corina Käppeli (Buttisholz) verlassen nämlich gleich fünf langjährige Mitglieder den Vorstand. «Es ist unglaublich was ihr für unsere Partei alles geleistet habt», meinte Boog wertschätzend und auch etwas wehmütig, «mit eurem Engagement habt ihr unsere Partei nicht nur geformt und mitgestaltet, sondern geprägt.» Der Dank an die abtretenden Vorstandsmitglieder widerspiegelte sich auch im Präsidentenbericht, welcher Boog erläuterte. Neu in den Vorstand gewählt wurde Tanja Renggli (Schachen), Larissa Schummacher (Entlebuch), Hanspeter Renggli (Ruswil) und Michael Ruppen (Nebikon). Auch die bisherigen Mitglieder Andrea Kaufmann (Sursee), Luca Boog (Gunzwil), Joel Biner (Hochdorf) und Sandro Bucher (Doppleschwand) wurden per Akklamation wiedergewählt. «Ich freue mich auf eine grossartige und spannende Zusammenarbeit», meinte der wiedergewählte Präsident Boog nach den diskussionslosen Wahlgängen. Auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit freuten sich auch die beiden kantonalen Mitte Politiker Adrian Nussbaum und Christian Ineichen, welche als Gäste anwesend waren. «Es ist unglaublich was ihr geleistet habt. Nicht zuletzt wegen eures Engagements heisst die CVP im Kanton Luzern nun die Mitte», referierte Ineichen, Präsident die Mitte Kanton Luzern, dankbar. Nussbaum, Fraktionschef die Mitte Kanton Luzern, konzentrierte sich in seinen Ausführungen auf die politischen Themen im Kantonsrat.

3x Ja und 1x Nein

Ende November stehen die eidgenössischen und kantonalen Abstimmungen auf dem Programm. So fasste die Jungpartei an der GV zugleich ihre Parolen. Die eidgenössische Pflegeinitiative wurde durch das Vorstandsmitglied Sandro Bucher vorgestellt, welcher sich für eine Annahme aussprach. Dieser Meinung folgten auch die Anwesenden und sagten ebenfalls Ja. Auch das Covid-Gesetz, welches durch Elias Meier präsentiert wurde, stiess bei der Jungen Mitte Kanton Luzern auf Anklang. Auch hier wurde die Ja-Parole gefasst. Anders sah es bei der Justiz-Initiative aus. Die Jungpolitiker:innen waren grösstenteils der Meinung, dass das jetzige System funktioniert und es keine Anpassung für die Wahl der Bundesrichter:innen benötigt. Über die kantonale Vorlage hatte der Vorstand der Jungen Mitte Kanton Luzern bereits im Vornherein beraten. Die Vorstandsmitglieder waren der Meinung, dass das neue Verwaltungsgebäude am Seetalplatz mit 177 Millionen zwar eine Menge kostet, aber dadurch viele kommende Kosten eingespart werden.

 

Der neue Vorstand von Die Junge Mitte Kanton Luzern (v.l.n.r.): Larissa Schummacher, Tanja Renggli, Andrea Kaufmann, Michael Ruppen, Luca Boog, Joel Biner und Sandro Bucher. [Auf dem Bild fehlt Hanspeter Renggli (Ruswil)]