Themen / Forderungen

1. Aussenpolitik

1. Eine neutrale und souveräne Schweiz. Ein EU-Beitritt steht nicht zur Debatte. Jedoch stabile bilaterale und multilaterale Beziehungen zum Ausland.

2. Dass die Schweiz verstärkt Rückübernahmeabkommen mit sicheren Herkunftsländern abschliesst und diese konsequent durchsetzt. Zukünftige Beiträge an die Entwicklungshilfe sollen davon abhängig gemacht werden.

 

2. Bildung, Forschung, Beruf

1. Dass unser einzigartiges duales Bildungssystem gesichert und gefördert wird: Damit die Berufslehre gestärkt wird und dem Fachkräftemangel vorgebeugt werden kann, soll sie den gleichen Stellenwert wie die akademische Ausbildung haben.

2. Eine stärkere Allgemeinbildung unserer Schülerinnen und Schüler: Die Vermittlung von wirtschaftlichem und politischem Grundwissen, die Stärkung digitaler Kompetenzen sowie die Sensibilisierung für Themen wie Verschuldung und Sexualmissbrauch.

 

3. Familie

1. Dass der flächendeckende Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen (Kindertagesstätten und familienergänzende Kinderbetreuung) in der gesamten Schweiz vorangetrieben wird: Dabei soll das Finanzierungssystem auf die Subjektfinanzierung sowie auf flächendeckende familienunterstützende Tagesstrukturen angepasst werden.

2. Die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch gezielte finanzielle Erleichterungen.

3. Die Einführung einer bezahlten 18-wöchigen Elternzeit, wovon die Frau mindestens 14 Wochen und der Mann mindestens 2 Wochen beziehen müssen: Die restliche Zeit soll flexibel bezogen werden können.

 

4. Wirtschaftsstandort Schweiz

1. Den Ausverkauf von Schweizer Firmen ans Ausland zu stoppen: Die Schweizer Wirtschaft soll durch Investitionskontrollen geschützt werden.

2. Weniger Hürden, dafür mehr Unterstützung für Startups: Die Kantone sollen Innovationsfonds schaffen, um Jungunternehmern Startkapital zur Verfügung zu stellen.

3. Dass Schweizer Firmen ihre gesellschaftliche und ökologische Verantwortung wahrnehmen.

 

5. Mobilität und Service Public

1. Die Förderung und schnellere Umsetzung von E-Government: Bis Ende 2020 sollen Behördengänge auf digitalem Weg erledigt werden können.

2. Den flächendeckenden Ausbau von Highspeed-Internet und eine gesamtschweizerische Netzabdeckung, um die wirtschaftlichen Chancen der Schweiz und Innovation zu fördern.

3. Dass die ganze Schweiz von einem qualitativ hochwertigen und effizienten Verkehrsnetz und Service public profitiert, insbesondere auch in peripheren oder dünn besiedelten Regionen.

4. Preiswerte öffentliche Verkehrsmittel, die für alle zugänglich sind: Insbesondere auch für junge Menschen in der Ausbildung, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen.

5. Den Abbau von Roamingkosten und damit ein Ende der Benachteiligung von Schweizer Kunden, die heute überhöhte Preise zahlen.

 

6. Sicherheit

1. Die Gründung eines nationalen Kompetenzzentrums für Cyber-Security und entsprechende Massnahmen, die die Schweiz vor Cyber-Gefahren schützen.

 

7. Gesundheit und Sozialwerke

1. Die Berechnung des Rentenalters nach mathematischen Parametern, beispielsweise durch Verknüpfung an die Lebenserwartung.

2. Die Stärkere Förderung der Digitalisierung im Gesundheitswesen durch E-Health, Virtual Care Rooms und Telemedizin.

3. Die Einführung einer Kostenbremse im Gesundheitswesen (CVP-Initiative).

4. Die Schaffung wirksamer Anreize, damit die Zusammenarbeit zwischen den Leistungserbringern (Apotheken, Ärzte, Spitäler etc.) im Gesundheitswesen vorangetrieben wird und Kosten eingespart werden können.

5. Anreize zu mehr Eigenverantwortung im Gesundheitswesen: Weniger Leistungsbezug, Nivellierung bei Pensionskassen, einheitliche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen (EFAS).

 

8. Staatspolitik und Recht

1. Die Gratisfrankierung von Abstimmungscouverts in allen Kantonen.

2. Die Überprüfung der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von Gesetzen und Verordnungen (Sunset Clause).

 

9. Umwelt

1. Eine bessere Verwaltung und Verwertung der Abfälle gemäss folgender Priorisierung: Wiederbenutzung, Recycling, Rückgewinn der Energie, Ablage der Abfälle am Sammelplatz.

2. Die Förderung der ökosozialen Marktwirtschaft: Nachhaltiges Wirtschaften und Umweltschutz sollen als politische Kategorien in die soziale Marktwirtschaft einbezogen werden.

3. Die Schaffung einer Gesetzesgrundlage, um gegen Foodwaste vorgehen zu können.

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